Grau in Grau - Blau in Blau
Warum ist Trager heute genau das richtige für dich?
Rascher Schritt - ich gehe zielstrebig von der Straßenbahnhaltestelle in Richtung Büro. Der Himmel ist grau in grau, der Asphalt ist grau in grau, die Ringstraßen Gebäude sind grau in grau.
Ich halte den Kopf gesenkt und stapfe weiter den Blick immer 2 m Meter vor mir auf den grauen Asphalt gerichtet, der mit grauen Kieselsteinen übersät ist. Die Kälte kriecht mir in die Knochen und ich bemerke, wie mein Körper immer steifer wird. Daran ist nicht nur die Kälte Schuld, sondern auch meine Stimmung, die sich in meinem körperlichen empfinden widerspiegelt. Mein Schultergürtel wird immer starrer, verkrampfter - ich zieh die Schultern ein Stück hoch, die Ellenbogen an den Körper gepresst. Meine Schritte werden immer schneller. Es ist keine Geschmeidigkeit und Weichheit in mir. Alles ist kalt, hart und ungemütlich.
Ich nehme einen kurzen Atemzug, atme geräuschvoll aus und noch einmal tief ein und aus, schließe kurz meine Augen und beginne meinen Kopf zu heben - weg vom Asphalt und den Kieselsteinen. Mein Blick schweift immer weiter geradeaus, erst in die Ferne und dann immer weiter nach oben, oben, oben, bis ich in den Himmel blicke.
Mein Schritt wird langsamer - ich will ja nicht stürzen. Was für ein wunderbarer tiefblauer Himmel! Ich bemerke die Bäume an der Ringstraße und sehe plötzlich in mir Vögel, die vergnügt auf den Ästen sitzen und ihre fröhlichen Frühlingslieder trällern. Mit dem ruhigeren Schritt und dem Blick im Himmel beginnen meine Arme zu schwingen und auch meine Hüften werden merklich weicher und geschmeidiger. Ich könnte schwören da blitzen auch schon kleine grüne Triebe aus dem Winterkostüm der Baumknospen. I
Ich denke an einen schönen Tag im November. Die Sonne strahlt vom Himmel, vom blitzblauen Himmel, und ich schlendere durch die Straßen, spüre die warme Sonne in meinem Gesicht und bin blinzle kurz, weil mir die Sonnenstrahlen in den Augen und der Nase kitzeln.
Ich bemerke wie meine Mundwinkel langsam ein bisschen Richtung Ohren wandern, die kleinen Fältchen und meine Augen sich freundlich kräuseln. Heute entscheide ich mich für die sonnige Welt in mir, für den blauen Himmel, die warme Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Ich wähle heute den Himmel, das Blau in meinem Kopf und lasse den grauen Himmel und lasse mich vom grauen Himmel nicht berühren.
Kannst du auch schon Vögel draußen zwitschern hören? Und das weiche Gras unter deinen Füßen spüren? Und dein Gesicht von den Sonnenstrahlen wärmen? Entscheide selbst, was du heute in deinen Körper lässt, und beobachte selbst, welchen Unterschied es macht - in deiner Körperhaltung, in deinen Emotionen!
Vielleicht fühlt sich der Spaziergang über die grauen Kieselsteine an, wie dein letzter Spaziergang am Kiesstrand im Urlaub?