Kennst du deine Bedürfnisse?
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit meinen Bedürfnissen – was echt nicht so einfach ist, wie es klingt!
Zuerst habe ich mir die großen Fragen gestellt.
Was erwarte ich von der Liebe?
Was erwarte ich von meinen Kindern?
Warum haben meine Eltern meine Bedürfnisse nicht respektiert und ernst genommen?
Ganz oft finde ich durch Grübeln auf solche inneren Fragen wirklich tolle Antworten. In diesem Fall aber, habe ich mich selbst in einem Strudel weiter in die Irre geführt.
Der Fokus lag auf den Anderen.
Wie kann mein Mann mich glücklich machen?
Machen meine Kinder mich stolz?
Wann werden meine Eltern meine Bedürfnisse wahrnehmen?
Ich erhoffte mir von meinem Umfeld eine erfolgreiche Suche nach meinem Bedürfnissen. Wie du bereits ahnst, war diese Vorgehensweise nicht von Erfolg gekrönt und ich trat ein paar Schritte zurück.
Was will ich eigentlich? Was brauche ich um zufrieden zu sein? Wie fühlt sich glücklich und zufrieden an? Gestaltet sich mein Leben, mein Alltag anders mit einem regeneriertes Nervensystem? Wie kann ich mich selbst in einen entspannten Zustand versetzen? In so manch einer Ausbildung und vielen Workshops bekam ich Ideen für die Antwort auf diese Fragen.
Ganz happy war ich damit nicht. In der Theorie klingt alles leicht und schnell umsetzbar. Der Alltag mit Kindern, kranker Katze, Job,… bringt die Schwierigkeiten sehr schnell ans Tageslicht. Routinen werden zur Lst und schleichen sich still davon. So, also noch einen Schritt zurück, an die Basis der Bedürfnisse – körperlich und emotional. Die echte Basis!
Was benötigt ein hilfloses Baby? Ein kleines Kind? Was sind die ersten Bedürfnisse ganz am Lebensanfang?
Ich benötige Essen zur rechten Zeit und in der rechten Menge. Ich muss lernen zu unterscheiden ist es Hunger oder Durst, den ich empfinde.
Alles was reinkommt muss auch raus. Also bleibt die Frage: Wann muss ich auf die Toilette?
Das letzte wirklich essenzielle Bedürfnis ist ausreichend Schlaf – Erholung, Regeneration, genug lange Schlafphasen. Das zu lernen ist schon am Lebensanfang eine schwierige Aufgabe. Aber auch jetzt in meiner Lebensmitte ist es nicht selbstverständlich, dass ich rechtzeitig ins Bett gehe und am nächsten Morgen ausgeruht - Body and Brain – in den neuen Tag starte.
Also, was sind die ersten Schritte meiner Selbstfürsorger? Wie beginne ich die Entdeckungsreise zu meinen Bedürfnissen?
Essen – trinken – Toilette – Schlaf! Und das alles in der richtigen Dosis! Für den Anfang bereits eine große Herausforderung dies basalen Bedürfnisse zu respektieren und nicht zu übergehen!
Und was hat das alles mit Trager zu tun? Das könnt ihr morgen hier lesen!